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Das französische Paradox

Obwohl sich vor allem Franzosen fetthaltiger ernähren und häufiger rauchen, sterben sie beträchtlich seltener an Herz- und Gefäßkrankheiten als andere, vor allem Nordeuropäer. Eine gute und vollständige wissenschaftliche Erklärung zu diesem Phänomen gibt es jedoch noch nicht.Bekannt ist, dass Alkohol vor Herz- und Gefäßkrankheiten schützen kann. Durch Alkohol wird der Wert des gewebespezifischen Plasminogenaktivators (t-PA) im Blut erhöht. Dieses Enzym erschwert durch seine gerinnungslösende Eigenschaft die Bildung von Blutgerinnseln. Zwei andere Mechanismen spielen jedoch eine weitaus wichtigere Rolle. Zum einen wird durch Alkohol der schützende HDL-Cholesteringehalt im Blut erhöht und zum anderen weisen neuere Untersuchungen an, dass durch Rotwein eine erhöhte Antioxidansaktivität im Blut entsteht. Ein Antioxidans ist eine chemische Verbindung, die eine Oxidierung anderer Substanzen verhindert und somit den Prozess von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) hemmt.

 

Zusammenstellung und Wirkung von Fetten in unserem Körper

Cholesterin ist eigentlich ein Sammelname für fettähnliche Substanzen. Es wird u.a. unterteilt in das schützende HDL-Cholesterin und das schädliche LDL-Cholesterin.HDL fungiert wie eine Abfallentsorgung in den Blutgefäßen. Überall dort wo sich das schädliche LDL festklebt, probiert HDL es wieder zu lösen. Also: je mehr HDL umso besser! Jedoch erklärt ein erhöhter HDL-Gehalt im Blut sicher nicht gänzlich das “französische Paradox”. LDL ist besonders dann schädlich, wenn es eine Verbindung mit Sauerstoff eingeht und oxidiert. Dieses oxidierte LDL wird durch Makrophagen, sogenannte Fresszellen des Immunsystems, aufgenommen und erst einmal aufgeräumt. Diese Verbindungen lagern sich dann jedoch als Schaumzellen an der Gefäßwand ab und verursachen durch eine steigende Anhäufung die zunehmende Verhärtung, Verdickung und Verengung der Blutgefäße: der Beginn von Arteriosklerose. Die Oxidierung von LDL wird durch freie Radikale verursacht. Diese negativ geladenen Moleküle werden u.a. durch Rauchen oder durch radioaktive Strahlung in großen Mengen geformt. Der Körper besitzt dagegen zwar eigene Verteidigungsmechanismen, jedoch nehmen diese mit dem Älterwerden ab. Die freien Radikalen können dann viel mehr Schaden anrichten. Sie sind auch sonst mitverantwortlich für den Alterungsprozess. Stoffe, die diese freien Radikalen binden können, sind somit beim Älterwerden für den Schutz der Blutgefäße und anderer Gewebe in unserem Körper, von zunehmender Bedeutung. Solche Stoffe sind in Gemüse, Obst und Rotwein enthalten. Im Gegensatz zu Weißwein enthält Rotwein einen hohen Wert an Flavonoiden, darunter Tannine, die aus den Schalen und Kernen der Trauben freikommen. Diese Flavonoiden haben einen starken Antioxidierungseffekt, womit Rotwein so zum Schutz gegen Arteriosklerose beitragen könnte. Seit 1993 wird diese Theorie in vielen Untersuchungen getestet. Die Ergebnisse sind allerdings nicht eindeutig: englische Wissenschaftler fanden bei Versuchspersonen, die Rotwein tranken einen Antioxidierungseffekt des LDL, zwei niederländische Untersuchungen konnten dies jedoch nicht bestätigen. An einer in den Niederlanden durchgeführten Untersuchung nahmen 13 Versuchspersonen teil. Während des ersten Monats durfte kein Tropfen Alkohol konsumiert werden, im zweiten Monat hingegen musste jeden Tag eine halbe Flasche des gleichen Rotweins getrunken werden. Messungen ließen während des zweiten Monats eine geringe Erhöhung des HDL erkennen, aber ein Antioxidierungseffekt des LDL konnte dort, im Gegensatz zu England, nicht wahrgenommen werden. Jedoch zeigte sich unter Einfluss von Rotwein die Zunahme eines bestimmten Enzyms, das für eine schnelle Abfuhr von bestimmten schädlichen Fetten sorgt. Dies könnte eine mögliche Erklärung des “französischen Paradoxes” sein. Die Folgerung ist, dass noch viele Fragen um dieses Phänomen unbeantwortet bleiben.

 

Wein: die angenehme Medizin?

Wein war bis zum 18. Jahrhundert ein wesentlicher Bestandteil der Heilkunde. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei sicherlich, dass das Trinkwasser, zu Zeiten großer Epidemien, vorwiegend verunreinigt war und man durch den Genuss von Wein ein weitaus geringeres Risiko lief, an einer Seuche zu erkranken. Neben Alkohol enthält Wein nämlich auch Säuren, die das Wachstum von krankheitserregenden Mikroorganismen verlangsamen. Nicht nur Wein, sondern auch sonstige alkoholische Getränke erfreuten sich einer großen Beliebtheit. Anfang 1900 formierte sich jedoch eine starke gesellschaftliche Bewegung, die sich für die Erhaltung der guten Sitten bemühte und sich somit auch strikt gegen den Genuss von Alkohol aussprach. Dies führte zur zeitlichen Trockenlegung von Amerika (1919-1933) und war sicher eine der tief greifendsten Auswirkungen jener Zeit. Wissenschaftliche Befunde wurden bei den Anti-Alkohol-Kampagnen einfach unter den Tisch gekehrt, waren überwiegend schlecht dokumentiert und beruhten auf Vorurteilen. Aber glücklicherweise hat sich dieses Blatt wieder gewendet. Schließlich spielen unsere Ernährungsgewohnheiten eine nicht ganz unbedeutende Rolle in Bezug auf unsere Gesundheit und Lebenserwartung. Mittlerweile ist bekannt, dass man sich nicht nur zu Tode rauchen, sondern sich auch mit Messer und Gabel erheblich gesundheitlich schädigen kann. Um mehr Freude am Leben zu haben, ist eine gesunde Ernährung unerlässlich. Dazu gehört neben Obst und Gemüse eben auch ein gemäßigter Alkoholgenuss.In wissenschaftlichen Publikationen wird inzwischen veröffentlicht, was schon lange bekannt ist: Gemäßigter und regelmäßiger Alkoholgenuss, vor allem Rotwein, kann das Leben verlängern (und nicht zu vergessen, dass ein Gläschen Rotwein auch sonst unser Leben angenehmer macht)! Das Risiko eines Herzinfarktes nimmt um etwa 30 % ab, wenn täglich drei Einheiten eines alkoholhaltigen Getränkes konsumiert werden. Dies entspricht umgerechnet etwa 250 ml Wein. Jedoch sollte man, der Gesundheit zuliebe, die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten! Bei maßlosem Konsum von Alkohol geht man ein ansehnlich gesundheitliches Risiko ein: hoher Blutdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelschwäche und Leberzirrhose.

 

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